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Schlag den Raab war ja letzten Samstag echt mal wieder ne Enttäuschung. Also nicht unbedingt die Sendung, aber irgendwie verfehlt das Publikum immer den richtigen Kandidaten, wenn es vor Beginn Raabs Gegner telefonisch wählt. Auch dieses mal wurde der unscheinbare, nette Mario von nebenan gewählt, der zurückhaltend und sehr vernünftig wirkte, aber trotzdem mal Football gespielt hatte und somit unberechenbare Attribute im Kampf gegen den ausgefuchsten, siegesgeilen Raab mitbrachte. Oder auch nicht... Mario erwies sich schnell als zu lieb, zu nett, zu vernünftig. Er hatte den Ergeiz eines Reiseführers und die Gewieftheit eines Ticketabreissers. Dennoch muss man dazu sagen, dass seiner ansteigende Nervösität sehr nahvollziehbar war. Fast schon unangenehm wichtig war es endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Aber er ließ sich immer wieder aus dem Konzept und aus der Ruhe bringen. Da wo Raab richtig Spaß und Ergeiz (Baggern, Roller) entwickeln konnte, war Mario viel zu naiv und vorschnell (Roller, Fechten, Volleyball). Dazu muss man aber auch sagen, dass die Gefühlten 30 Male, die der zu gewinnende Preis verkündet wurde, nicht gerade Mario entlastet haben. Schade. Vielleicht ist die Wahl des Publikums immer einfach falsch. Es muss jemand daherkommen, der nicht gradlinig, durchtrainiert und lieb ist. Das gilt auch für den immer und immer wieder antretenden Typ Frau. Immer Fitnesstrainerin oder Polizistin mit dem Hobby Sport und Yoga. Nein! Es müssen andere Qualitäten her um den Sausack Raab zu schlagen. Los jetzt!
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